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02.02.2008 - 11:33
from Aramis

Fritig Abä Blues

Äs isch Fritig, dr Zeiger isch über ds Zähni us
U mir machä nüs uf fürä Frtigi Abe Blues
Wie jedesmou si mr o hüt am Parkplatz suechä
Die Stadt mit ihrnä Strasse…, es isch zum fluechä
Mir flüchtä dürä Rägä zur Beiz im Egge
Villech cha ja das no üsä Abe rette
Dr Igang hei mr nid sofort gfungä
Si de glich no zum nä Tisch dürä drungä
I meine numä äs schmöckt nach Fisch
Für ihn gsehts meh us wie am Kuno sim Chuchitisch
Druf abä bsteuä mr äs Bier mit äm Namä vor Stadt
Üsi Brüäf hei mr lengstens beidi satt
Do schiesst är mit ämä 35mm Objektiv uf mi i
So gnadä los, äs chönt glat mi Bruder si
Di Biuder wärdä villäch hie o mou cho
Usert är het sä grad no ni vor Linä gno
U troffä wie ni bi, isch dr Zeiger über ds Zwöufi us
U mir machä üs uf vo üsäm Fritig Abä Blues

25.01.2008 - 14:54
from Aramis

Barfuss gehn

An dieser Stelle sei von einer gefährlichen Sache gewarnt; Namentlich das Barfuss gehen.
Das direkte berühren der Umwelt sollte wenn möglichst vermieden werden. Daher gehört der Fuss in ein festes Schuhwerk das ihn von der Aussenwelt schützt. Auch sollte der Fuss nicht frischem Wind ausgesetzt werden. Das ständige Umgebensein von den eigenen Ausdünstungen stärkt das Selbstbewusstsein des Fusses. Da die Aussenwelt kalt und rau sein kann, gehören beide Füsse in den warmen Bereich des Leders. Hartes Leder hat zudem den Vorteil, dass man gegen jeglichen Unrat bestens abgeschirmt ist. Das wohlbekannte und lange eingelaufene Schuhwerk bewahrt letzterns vor unangenehmen Überraschungen wenn man sich einmal auf ungewohntem Terrain bewegen sollte.
Jedoch noch viel gefährlicher als oben genanntes -da es zum Teil sogar tödlich sein kann- ist das Barherzige wandeln durchs Leben. Von diesem wird dringest abgeraten.

07.12.2007 - 11:24
from Aramis

Stadtgespräche (Teil 3)

Ich kam jedoch nicht sehr weit, als ich höflich gefragt wurde, ob ich nicht ein paar Rappen in die Kappe legen könnte. Neben mir stand ein junger Bursche in Kleidern die er wohl seit Jahren nicht mehr abgelegt hatte. Er besass dieselbe Frisur wie sein Hund und war überaus gut gelaunt. Ohne zu überlegen lies ich das Wechselgeld vom Kiosk in seine Tasche anstelle der meinen wandern. Höflich zog er den Hut, wünschte einen schönen Tag, pfiff seinem und Hund und dann watschelte er weiter zum nächsten Passanten. Erst dann überlegte ich mir, ob ich nun tatsächlich Hilfe geleistet hätte oder nicht. Zwar sei sein Wunsch erfüllt worden, doch werde eine Besserung seiner Verhältnisse wohl nie eintreffen. Da er jedoch nicht den Eindruck machte, dass er unzufrieden sei beruhigte ich mein Gewissen und vertröstete es darauf, dass nächste Mal jene Hilfe zu leisten, die wirklich etwas Bewirken würde. Es erinnerte mich, dass ich dies ihm schon das letzte Mal versprochen hatte und ich nun wirklich mich nicht mit plumpen Lösungen zufrieden geben sollte. So redete mein Gewissen noch eine Weile auf mich ein, erreichte jedoch nichts, da mein Blick sich schon längst an den Sonnenstrahlen ergötzt hatte und ich nichts mehr von diesem oder jenem hören wollte.
[Fortsetzung folgt]

21.11.2007 - 11:58
from Aramis

Stadtgespräche (Teil 2)

Daher verliess ich das Peron und durchquerte die Bahnhofshalle Richtung des nahe gelegenen Kioskes. Dort wollte ich mir eine von jenen Annehmlichkeiten leisten, bei denen die Grenze vom Genuss zur Sucht sich irgendwo im Nebel verfängt. Die Dame hinter der Verkaufsfläche - die mehr nach einem Supermarkt als nach einem Kiosk aussah - war ganz ausser sich. Wohl hatte sie sich schon den ganzen Morgen geärgert, denn ihre Adern waren so geweitet, dass es schien, sie würden platzen, wenn sie nicht gleich ihrem Ärger Platz verschaffen könnte. Da ich nicht wollte, dass bald ein Unglück geschehe, fragte ich sie höfflich nach ihrem Ärgernis. Mit einer wilden Geste wies sie auf die Schlagzeile der Tageszeitung und nach ein paar Kraftausdrücken nannte sie jene Person, die dort abgelichtet war, ein Gauner, Halunke und gemeiner Dieb den man einsperren sollte. Ich betrachtete das Bild genauer und erkannte jenen hohen Politiker der wegen Veruntreuung von Steuergeld festgenommen wurde. Dies teilte ich dann auch mit, damit die arme Frau wusste, dass ihr Wunsch nach einem Gefängnis für Herr Z. sich bereits erfüllt habe und man dies weiter unten im Text hätte lesen können. Dafür fehle ihr die Zeit, meinte sie. Sie lese nur die Schlagzeilen, die sagen alles. Dann folgte eine weitere Schimpftriade die mit Heuchler und falscher Funfziger Endete. „Ausgerechnet jener Politiker der sich für einen sozialen Staat einsetzt und gerechter Wohlstand für alle versprach - ja vielleicht hat er sich versprochen - arbeitet in die eigene Tasche!“ „Eine gerechte Gesinnung macht genau so wenig zum gerechten Menschen wie ein gerechtes Staatswesen ein Volk zur Gerechtigkeit führt. Jeder der viel Macht und Einfluss besässe sei dieser Gefahr, nämlich sich noch höher zu sehen, ausgesetzt“ Erwiderte ich. „Ach nichts als leeres Gefasel“ meinte sie. „Was es braucht sind strenge Gesetze und bessere Kontrollen und nicht Mitleid und Träumereien!“ „Auch die würde niemanden bessern.“ „Seis so oder so,“ sagte sie „jener hat es nicht anders verdient und es ist nichts als gerecht, dass er bekommt was er verdient hat. Ich fragte sie, was sie nun gerecht fände, nämlich das alle gleich viel erhalten oder das jeder das erhalte wo er verdient habe? Da sie mir keine Antwort mehr geben wollte, verabschiedete ich mich von ihr und verliess die Bahnhofshalle.
[Fortsetzung folgt]

12.11.2007 - 21:06
from Aramis

Stadtgespräche (Teil 1)

Dies, was nun folgen wird, erzählte mir vor nicht all zu langer Zeit, ein guter Bekannter zu einer Tasse Kaffee. Zu diesem Zweck sassen wir in unserem Lieblings Restaurant und schlürften an unseren Tassen herum. Zu erst nahm ich alles ohne grosse Betroffenheit zu Kenntnis; ja ich dachte nicht einmal daran, es aufzuschreiben, da es vor Banalitäten nur so strotzte. Ich blickte mich um. Viele Leute in diesem Café hätten bessere Geschichten erzählen können, doch sie schwiegen. Mit einem glasigen Blick schauten sie ins Leere. Sei es der Student der seine Freundin anschwieg, der Mann der Zeitung las oder die Dame, die wohl mal in Paris auf einer Bühne stand, sie alle wirkten abwesend und wenn sie etwas sagten brachen sie das Gespräch bald wieder ab. Sie redeten, wie wenn man hastig ein paar Züge an einer Zigarette nimmt und sie dann nervös ausdrückt. Und in all diese Beklemmtheit hinein erzählte mein Kollege folgende Begebenheit, die ich nur aufschrieb, weil sie etwas vom Leben an sich hatte.
„Ich…“ Er begann mit einem simplen ich das unbedingt an der ersten Stelle stehen musste. „Ich…“sprach er also, „…brach von Zuhause auf, schlenderte zum Bahnhof und bestieg dort den Zug um in die Stadt zufahren. Dabei setzte ich mich in ein Abteil wo bereits ein älterer Mann sass. Meine Begrüssung schien er nicht zu hören, da er abwesend zum Fenster hinaus blickte. Auf einmal kehrte er sich zu mir um und meinte wie sonderbar schnell alles vorüber ziehe. Dies empfand ich gar nicht sonderbar, da wir doch in einem Schnellzug sassen, der nicht umsonst so genannt wurde. „Man kann nur schwer abschätzen wo man sich befindet“ meinte er und dann fügte er hinzu: „dies ist nur möglich, weil man weiss wo hin man geht. Wie fremd muss alles sein, wenn man ohne Ziel von Nirgendwo herkommt. Dann wandte er sich wieder dem Fenster zu und seine Haltung zeigte nun mehr keinerlei Regung bis ich denn Zug verliess.
Dem sonderbaren Benehmen schenkte ich keine weiteren Gedanken, da ich eigentlich wusste, wo hin mich meine Schritte tragen sollten.
[Fortsetzung folgt]

24.05.2007 - 21:51
from Aramis

Dasein

Im Nichts das werden sehn
Vom Augenblick zum nächsten gehn
In der Schwachheit zu Kräften finden
Mit der Freude die Schmerzen linden
Die Hoffnung im Leben haben
Im Herzen immer die Liebe tragen

25.02.2007 - 14:36
from Aramis

Der Zeiten-Pendler

Es war ein Tag wie es in diesen Gegegenden um die Herbstzeit viele gab. Nur war der Sommer noch nicht zu Ende. Der Regen und die Kälte brachen über die Sonnen gestärkten Leiber und rief in ihnen das melancholische Gefühle empor, dass sonst erst später auf kam.
Es war noch in den frühen Morgenstunden als er am Bahnsteig stand und mit seinen Blicken die Katze auf dem Dach verfolgte, die ihrerseits vor dem Regen floh.
Seine Gedanken verflogen sich in vergangen Zeiten, irgendwo zwischen Nizza und Quito. Dort wo sich das Gefühl der Unbeschwertheit mit dem Geruch von Kaffee vermischte.
Mit einem brausen fuhr der Zug in sein Gedankenbild und beförderte ihn zurück in die graue Welt des momentanen Tun.
Er musste fort. Es war seine Pflicht und er währe auch mit leichteren Schritten gegangen, wenn nicht der kalte Regen, das verlangen nach einer warmen Schlafgelegenheit wachgerüttelt hätte.
In dieser Stunde stillte sein Verlangen eine einfache Sitzgelegenheit in einem kalten, stinkenden Wagon. Müde blinzelte er in den erwachenden Tag.
Der erste Nebel umschlich die Strassenlaternen und hüllte die Strasse in ein sonderbar graues Licht.
Die Stadt verschwand und überliess ihren Platz vor dem Fenster einem Feld das in denselben tristen tönen gemalt war.
In wirren Fetzen verlor sich seine Betrachtung in den eigenen Gedanken, die sich nur schwer von einem Traum unterscheiden liessen. Er war hier und war es doch nicht. Seine Gefühle verliessen das jetzige und nisteten sich in wohlriechenden Armen ein. Dort wo die Küsse endlos erscheinen und die überschwängliche Liebe einem immer wieder erneut vorwärts treibt.
Bei gelegentlichen Störungen, verflüchtigten sich seine Bilder und hinterliessen ein tiefes Verlangen sich an das soeben erlebte zu erinnern. Doch wie Sand sind die irrealen Orte zerronnen und werden nie wieder sein. Was ihm blieb, war ein unzubändigendes inneres Glücksgefühl, das sich nicht in das heute einzureihen wusste.

15.01.2007 - 19:48
from Aramis

Flucht aus dem Nebelwald der toten Gefühle

Reiter der Nacht, um hült mit Finsternis
Fackelschein in Dunkelheit, gleich dem Licht des Morgenstern
Klarheit aller Gedanken, erleuchtet in reinem Schein
Tiefster Genuss, gehüllt in helles Lichter sein
Feuer der Leidenschaft, wie Morgenröte ach so Fern
Boten der Schatten, auf dem Weg ein Hindernis

06.01.2007 - 12:12
from Aramis

Der letzte Akt

(Ein öffentlicher Platz)
ein Seher tritt auf

SEHER “Oh weint über uns, denn Götter wären wir gewesen.
Kleidet euch in Trauer, denn gefallen sind wir all.
Wollten höher streben, die Sphäre durchbrechen;
kannten keinen Halt bei all unserem Eifer.
Nur das Beste war uns gut genug,
haben geschworen: nie wollen wir Ruhn.
Unser Wissensdurst hat die Seen leer getrunken
und der Hunger nach dem Meer hat sich genommen was er wollte.
Oh seht und klagt mit uns, denn gefallen sind wir all von unserem Göttertrohn.
Erkennen wollten wir der Welten Bühne auf der wir wandeln Tag für Tag.
Doch gestolpert sind wir in unserm hohen Gang.
Näherten uns mehr und mehr dem letzten Akt.
Der Vorhang fiel, das Licht ging aus.
Der Lebenstrom hat uns verlassen und wir sind aller End.
Oh seht und weint, denn Göttern ist es schlecht ergangen;
oh klagt und trauert, denn auch ich muss ab.”